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28.07.2016

Hohe Beliebtheit unter Bewerbern

Aktuelle Bewerberzahlen spiegeln Interesse am Studiengang Biomedizinische Wissenschaften wieder

Studieren an der Fakultät Angewandte Chemie – praxisnah und interdisziplinär; Foto: Hochschule Reutlingen / Scheuring

Simone Löffler

Der Bachelor Studiengang Biomedizinische Wissenschaften sowie der Masterstudiengang Biomedical Sciences erfreuen sich hoher Beliebtheit. Über 350 Bewerbungen erfolgten auf die in Summe 50 zur Verfügung stehenden Studienplätze für das Wintersemester 2016/17. Ferner verzeichneten auch die anderen, an der Fakultät Angewandte Chemie, angebotenen Studiengänge durchweg hohe Bewerberzahlen.

Auch auf den Bachelorstudiengang Angewandte Chemie entfiel ein Vielfaches an Bewerbern auf die zur Verfügung stehenden Studienplätze. „Die hohe Qualität der Lehre wird nicht zuletzt durch die exzellenten Ergebnisse in Rankings bestätigt“ so erklärt sich Prof. Dr. Alexander Schuhmacher, Prodekan und Leiter der Studienkommission, das große Interesse an einem Studium hier an der Fakultät Angewandte Chemie in Reutlingen.

Prof. Dr. Ralf Kemkemer, Studiendekan Biomedizinische Wissenschaften, freut sich über die gleichbleibende Beliebtheit und das hohe Niveau der Bewerber. „Die Ausrichtung des Studiengangs trifft die aktuellen Anforderungen der Industrie, ist zukunftsorientiert und eröffnet beste Zukunftsperspektiven“ erklärt Kemkemer.

Der Fokus des deutschlandweit einzigartigen Studiengangs Biomedizinische Wissenschaften liegt auf der Erforschung von Wechselwirkungen zwischen biologischen Systemen und Werkstoffen. Zentral ist dabei die Frage, wie sich bestimmte Materialien im menschlichen Körper verhalten. Die Studierenden haben die Möglichkeit, an zukunftsweisenden Themen wie der Entwicklung von Chips zur Blutanalyse oder biokompatiblen Implantaten mitzuarbeiten.Der siebensemestrige Bachelorstudiengang ist interdisziplinär und praxisnah ausgerichtet und umfasst die Bereiche Chemie, Materialwissenschaften und Analytik einerseits sowie Biologie, Medizinische Grundlagen und Medizintechnik andererseits. Laborpraktika und Praxisphasen vermitteln eine hohe Methodenkompetenz und fördern eigenständiges Arbeiten.

Auch den Anforderungen an die Internationalisierung wird entsprochen - sowohl die praktische Studienphase als auch die Bachelorarbeit können in der Industrie oder in Forschungseinrichtungen im In- oder Ausland durchgeführt werden. Erste praktische Erfahrungen können gemacht und wertvolle Kontakte für den späteren Berufseinstieg geknüpft werden.

Aber auch nach dem Bachelorabschluss eröffnen sich spannende Wege in die Industrie, Forschung oder ein anschließendes Master-Studium. Der englischsprachige Masterstudiengang Biomedical Sciences hat eine starke Forschungsausrichtung. Der Fokus liegt auf der Wechselwirkung zwischen biologischen Systemen und Werkstoffen. Ein mehrmonatiges Forschungsprojekt, wahlweise im In- oder Ausland, ist fester Bestandteil. Die Studierenden profitieren dabei von der engen Vernetzung zu Forschungspartnern und branchenrelevanten Industrieunternehmen.

Im Anschluss daran ermöglicht ein kooperatives Promotionskolleg, das nach dem Sommer startet, die Vernetzung von Wissenschaftlern. Künftig können Studierende in einem Forschungskollektiv an der Hochschule Reutlingen promovieren. Die Sprecher des Kollegs Prof. Dr. Thomas Chassé (Uni Tübingen) und Prof. Dr. Ralf Kemkemer (Hochschule Reutlingen) „begrüßen, dass sich innerhalb des Kollegs ein interdisziplinäres Team ausgewiesener Forscher zusammen finden wird“.