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Laborpraktika

Die Fakultät Angewandte Chemie verfügt über modern ausgestattete Labore, in denen die Studierenden wissenschaftliches Arbeiten, den Umgang mit Chemikalien, Werkstoffen und Analysengeräten erlernen. Die Inhalte der Vorlesungen werden auf diese Weise direkt in die Praxis umgesetzt.

Detaillierte Informationen zu Vorlesungen und Laborpraktika entnehmen Sie bitte der aktuellen Studien- und Prüfungsordnung, die Auskunft über Inhalte und Umfang des Studiums gibt, sowie dem Modulhandbuch.

Analytische Chemie

1. Semester

Das Labor umfasst zwei Bereiche der analytischen Chemie:

Anhand von quantitativen und qualitativen Nachweismethoden für anorganische Salze sowie deren Trennungsgängen und Aufschluss-Verfahren werden das Arbeiten nach praktischen Laboranweisungen und die Bedeutung der exakten Dokumentation der Versuche (Protokollführung) vermittelt.

Darüber hinaus wird großes Augenmerk auf korrektes Verhalten im Labor (incl. Sicherheit, Durchführen analytischer Operationen, genaues und korrektes Arbeiten nach Arbeitsanweisungen), den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen sowie deren Entsorgung gelegt.

Mikroskopie

1. Semester

In diesem Kurslabor wird die Basis für eine der essentiellen Methoden der Life Sciences gelegt – der Lichtmikroskopie.

Neben dem fachgerechten Umgang und dem grundlegenden Verständnis der Mechanik und Optik eines Lichtmikroskops werden quantitative Methoden (Vermessung und Zellzählung) vermittelt. Darüber hinaus werden die Studierenden in mikroskopische Präparationstechniken sowie in die Verwendung verschiedener Kontrastverfahren eingeführt. Selbstverständlich wird auch in diesem Labor Wert auf korrekte, wissenschaftliche Dokumentation gelegt.

Biophysikalische Chemie

2. Semester

Anhand von Versuchen zur spektroskopischen Analyse von Biomolekülen, Enzymkinetik, Oberflächenspannung, Kalorimetrie und Molekularmassenbestimmung werden Fertigkeiten für physikalisch chemische Messtechniken und Auswertungsmethoden vermittelt.

Außerdem wird die praktische Anwendung wissenschaftlicher Arbeitsmethoden in der physikalischen Chemie genutzt, um den Studierenden die Fähigkeit zu selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten und Experimentieren nahezubringen.

Mikrobiologie

3. Semester

Anhand von Versuchen zu den Themen Anreicherung von Mikroorganismen, der Anzucht unter aeroben und anaeroben Bedingungen, der Diagnostik mikrobiologischer Proben sowie Sterilisationsverfahren und Methoden der Sterilitätsprüfung soll die Kompetenz in sterilem Arbeiten mit Mikroorganismen erlernt werden.

 

Hier fehlen noch: Ziele/Wichtigkeit des Labors?

Bedeutung der Hygiene, Wichtigkeit des erlernens des richtgen umgangs mit MO für den geseamten bereich life science >> Biotechnologie beruht zum großteil darauf

Organische Chemie

3. Semester

Das Kurslabor organische Chemie beginnt mit einer Einführungsveranstaltung mit Sicherheitsunterweisung sowie einem Gerätekurs.

Anhand von Einstufenpräparaten werden organische Basisreaktionen durchgeführt und Aufarbeitungs- und Reinigungsmethoden erlernt. Auf diesem Weg werden die Studierenden in die Arbeitsweisen, Methoden und Geräte eines organisch-chemischen Labors eingeführt.

Ein weiterer Teil des Kurslabors umfasst die organische Analyse, hierbei werden organische Verbindungen über Vorproben auf funktionelle Gruppen und nachfolgender Derivatisierung analysiert.

Ziel des Kurslabors ist es, den in der Vorlesung gelernten theoretischen Stoff in die Praxis umzusetzen und experimentelle Fertigkeiten in der organischen Synthesechemie und Stofftrennung zu erlernen. Studierende sollen dabei die Fähigkeit zu selbstständigem wissenschaftlichen Denken und Experimentieren erwerben, den sicheren Umgang mit festen, flüssigen und gasförmigen Chemikalien üben und lernen, wie chemische Experimente exakt und vollständig dokumentiert werden.

Zellkultur

4. Semester

Im Labor Zellkultur erlernen die Studierenden zunächst den manuellen Umgang mit Zellkulturen wie das Ansetzen einer Primärkultur und das Kultivieren und Passagieren permanenter Zelllinien. Überdies werden analytische Methoden zur Charakterisierung der Kulturen vermittelt. Hierzu gehören die durch ISO und USP vorgeschriebenen Techniken zur Ermittlung der Zytotoxizität (Elutionstest, Neutralrot-Test, LDH-Release-Assay) sowie ausgewählte Methoden zur Analyse des zellulären Differenzierungsgrades. Dabei beschäftigen sich die Studierenden mit den Kernelementen/ grundlegenden Labortechniken der Zellkultur-Analytik: Präparation und Übersichtsfärbung von Gewebeschnitten, Immunfluoreszenzfärbung, ELISA und Western Blot.

Instrumentelle Analytik

4. Semester

In diesem Praktikumslabor sollen Studierende Kenntnisse der Praxis zur Gewinnung und Bewertung analytischer Parameter erlernen: Anhand von Versuchen zu den Methoden Atomabsorptionsspektrometrie (AAS), Gaschromatographie mit Massenspektrometer (GC-MS) und Fourir-Fransformation-Infrarotspektroskopie (FT-IR) sollen dabei experimentelle Fertigkeiten und Auswertungsmethoden vermittelt werden.

Augenmerk wird dabei auf den Umgang mit spezieller Statistiksoftware (z.B. SPSS) und die Bedeutung der richtigen Darstellung von Messwerten gelegt.

Laborskript Herr Honnen => wird nochmals überarbeitet!

Im Praktikum sind 3 Versuche durchzuführen: AAS, GC-MS und FT-IR.

Biomaterialien

6. Semester

Das Labor Biomaterialien ist ein einzigartiges Laborpraktikum ohne exakte Versuchsvorschriften und vorgegebene Auswerteverfahren. Vielmehr gilt es hier, das im Studium und in der Praxisphase I erlernte Wissen auf eines von derzeit 7 aktuellen Forschungsprojekten gezielt anzuwenden.

In diesen Projekten soll die Prozesskette von der Verarbeitung und Modifizierung von Biomaterialien bis zur Evaluierung mit biologischen Systemen (zumindest teilweise) abgebildet werden. Jedes Projekt umfasst somit einen materialwissenschaftlichen Aspekt (Herstellung, Modifizierung, physikalisch-chemische Charakterisierung) und einen biologischen Teil, der weitgehend auf Zellkulturversuchen beruht und die Biomaterialien hinsichtlich ihrer Eignung für einfache biomedizinische oder diagnostische Anwendungen  analysiert.

Der Ablauf ist dabei in drei Phasen unterteilt. Zu Beginn wird von den bearbeitenden Gruppen ein Projektplan in Anlehnung an einen kurzen Antrag zur Forschungsförderung verfasst. Erst nach Erstellung des Projektplans wird mit Phase 2, der praktischen Projektphase begonnen. , Ziel dieser Phase ist die Förderung eigenständiger und eigenverantwortlicher Arbeitsweise der Studierenden, denn Versuchsplanung und Durchführung erfolgen weitgehend selbstständig. Abschließend wird ein Projekt-Bericht mit typisch wissenschaftlichem Aufbau verfasst.

Neben fachlichen Fertigkeiten wie der Charakterisierung von Oberflächen und der Anwendung von Modifizierungstechniken zur Erzeugung biokompatibler Oberflächen werden in diesem projektorientierten Labor auch wichtige soziale Kompetenzen und generelle Fertigkeiten der naturwissenschaftlichen Arbeitsweise vermittelt.

Genauere Informationen zu den aktuell bearbeiteten Projekten entnehmen Sie bitte der Homepage des BIOMAT-Lab.

Bioanalytik

6. Semester

Im Labor Bioanalytik werden grundlegende Labortechniken wie z. B. Methoden zur Gesamtproteinbestimmung, Enzymtest, Aufreinigung und Isolierung von Proteinen und Nucleinsäuren vermittelt. In praktischen Versuchen erlernen die Studierenden außerdem die Methoden zur Amplifizierung von Nucleinsäuren durch Polymerase-Kettenreaktion, die Enantiomerentrennung pharmazeutischer Wirkstoffe mittels Kapillarelektrophorese, die Fraktionierung von Proteinen durch Salzfällung und die Identifizierung von verschiedenen Fleischsorten anhand des Fingerprints der Proteine in der isoelektrischen Fokussierung.

Dabei sollen fachliche Kompetenzen wie die Beherrschung grundlegender, experimenteller Techniken und Methoden am Beispiel der Analyse von Proteinen, Nucleinsäuren, Fetten, Kohlenhydraten und anderer biochemisch wichtiger Verbindungsklassen und manuelle Fertigkeiten in der Bioanalytik erlernt und gefördert werden.